Der helle Wahnsinn, ich bin voll der Jetsetter – ich habe diese Woche doch allen ernstes fast 3000km zurückgelegt. Wie das passiert ist? Nun, ich arbeite in London für den deutschen Markt. Die Kollegen mit denen ich zusammenarbeite sitzen also in Frankfurt und München. Nach einem Monat sollte ich also auch mal meine deutschen Kollegen kennenlernen und hinfliegen.
Also: 2,5 Tage Frankfurt und 2,5 Tage in München. Also Sonntag nach Frankfurt geflogen (770km), Mittwoch nachmittag weiter nach München mit dem Zug (395km), Freitag nachmittag wieder mit dem Zug in die Heimat (540km). Und dann Sonntag nach Berlin (103km) um von da wieder nach London zu fliegen (1095km).Komm mir ja schon totaaal wichtig vor, muss ich zugeben. Schicke Hotels, ausgeführt werden zum futtern. Achja.. so lässts sich leben. Naja. Nicht so richtig, eigentlich wirds total überbewertet.
So hänge ich also in einer Stadt rum in der ich keinen kenne um gesagt zu bekommen, dass alle zu viel zu tun haben um sich um mich zu kümmern bzw. Schlicht vergessen haben, dass ich komme. Immerhin waren die Sekretärinnen so nett mit mir essen und auch abends was trinken zu gehen. Also hab ich jetzt verdammt gute Beziehungen zum Fußvolk (nein, ich bin nicht überheblich, das haben sie selbst so gesagt).Wie auch immer. Kurzes Fazit: Frankfurt wirkt viel provinzieller als man glauben sollte (na gut, vielleicht war das auch der krasse Unterschied zu London) und München ist wuuuunderschön im Sommer. Hotels in der Innenstadt sind total überteuert, aber komfortabel wenn man es sich dann halt doch leisten kann, bzw. die Firma. Ich war schon begeistert.
Aber noch eine Erkenntnis: Ich kann erst ab der zweiten Nacht gut in einem fremden Bett schlafen. Schon etwas unpraktisch sag ich mal. Achja. Und 5 Stunden mit dem Zug rückwarts fahren, immerhin auch richtig schnell im ICE treibt selbst mir die Galle hoch. Genial fand ich in diesem Zusammenhang ja auch den letzten einstündigen Abschnitt. Hatte einen Fensterplatz im Abteil gebucht und das war auch der einizige reservierte Platz in diesem Abteil. Und was ist? Rückwärts.. Also das machen die doch mit Absicht! Zu Hause wars natürlich wieder toll. Ich wurde von hinten bis vorne bedient, meine Mutter hat sich ein Bein für mich ausgerissen und natürlich viel zu viel und unnötiges Zeug zum mitnehmen für mich besorgt. Musste ein paar Sachen da lassen, wasserfeste Schuhe und warme Sachen gingen vor. Der Herbst kommt... auf jeden Fall bevor ich das nächste Mal nach Hause fahre.
Mein Timing war natürlich perfekt: Ich konnte auf das Heimatfest in Jessen gehen. Ich weiß noch, wie dass das Highlight der Sommerferien war und ich vorher meine Großeltern angeschnorrt habe und in kürzester Zeit etwa 10.000Kalorien zu mir genommen habe, nur Nieten bei der Tombola gezogen habe und massig Kuscheltiere mit nach Hause geschleppt habe. Ungelogen: Auf unserem Dachboden befinden sich Tüten voller Kuscheltiere die einzig und allein von Heimat- und Dorffesten sind. Vor allem beim schießen und beim Greifer war ich recht erfolgreich. Jaja.. Ich seh schon wieder ein paar Experten lachen wegen dem schießen. Aber ich war wirklich gut! Hatte mal letztes Jahr ausprobiert ob ichs noch kann und hab immer noch 9 von 10 Sternen getroffen. Die Übung machts – auf den Dorffesten gabs meist nur 2 Wagen. Einer mit Losen und einer mit Schießen.Wie auch immer. Ich hatte auf jeden Fall einen netten Abend, allein schon weil Doreen mich begleitet hat. Auch wenn sies nicht gern hört: Sie ist eine meiner ältesten Freundinnen. Ich kenne sie seit der Grundschule (obwohl wir beide unsicher sind, ob wir uns nicht sogar noch vorher kannten) und damit ist sie die Einzige die es so lange mit mir ausgehalten hat. Was unglaublich ist, da ich zwischendurch unerträglich und nen ziemlicher kotzbrocken war. .
Ich schweife ab. Noch kurz zu meinem Sonntag: Ich bin etwas eher Richtung Berlin abgedüst um noch den Nachmittag mit meiner Clique abzuhängen bevor ich wieder fliegen musste. Ohne mich selbst zu sehr zu loben: Es war ne geniale Idee. Ich hatte nicht nur einen Kofferträger (danke Tobse), sondern auch ein 5-Mann-Abschiedskommitee, einen winzigen überteuerten Cocktail und jede Menge Spaß. Leider lief ab da nicht mehr alles so glatt. Nachdem meine Liebsten sich ja eh schon alle Mühe gegeben hatten mich total aus dem Konzept zu bringen, hat der Rückflug tatsächlich nicht so toll funktioniert. Nach Sprüchen wie: Ist ja schon lange keiner mehr abgestürzt, wir sind eh zu spät am Flughafen... war es eigentlich logisch als der Pilot sagte, dass etwas mit dem Laufwerk nicht stimmt und überprüft werden muss.
Also wieder weg vom Rollfeld, 20 Minuten dumm rumstehen um dann aufgefordert zu werden das Flugzeug wieder zu verlassen, da Tests gemacht werden müssen und das mit Passagieren an Bord zu gefährlich ist. Aha. Sehr beruhigend. Immerhin durften wir nach einer Stunde wieder ins Flugzeug. Nicht so lustig fand ich den Hinweis meines Banknachbars, das wir in Reihe 13 saßen. Noch mal: Aha.Tja, gelandet bin ich offensichtlich in London. Aber nun war es halt auch schon 23Uhr vor Ort. Das ist insofern ein Problem, da die U-Bahnen nicht die ganze Nacht durchfahren. Also bin ich losgeflitzt und hab tatsächlich die allerletzte Bahn erwischt. Die fährt mich aber nicht bis vor die Tür, sondern ich hätte eigentlich noch mal umsteigen müssen.
Also: 2,5 Tage Frankfurt und 2,5 Tage in München. Also Sonntag nach Frankfurt geflogen (770km), Mittwoch nachmittag weiter nach München mit dem Zug (395km), Freitag nachmittag wieder mit dem Zug in die Heimat (540km). Und dann Sonntag nach Berlin (103km) um von da wieder nach London zu fliegen (1095km).Komm mir ja schon totaaal wichtig vor, muss ich zugeben. Schicke Hotels, ausgeführt werden zum futtern. Achja.. so lässts sich leben. Naja. Nicht so richtig, eigentlich wirds total überbewertet.
So hänge ich also in einer Stadt rum in der ich keinen kenne um gesagt zu bekommen, dass alle zu viel zu tun haben um sich um mich zu kümmern bzw. Schlicht vergessen haben, dass ich komme. Immerhin waren die Sekretärinnen so nett mit mir essen und auch abends was trinken zu gehen. Also hab ich jetzt verdammt gute Beziehungen zum Fußvolk (nein, ich bin nicht überheblich, das haben sie selbst so gesagt).Wie auch immer. Kurzes Fazit: Frankfurt wirkt viel provinzieller als man glauben sollte (na gut, vielleicht war das auch der krasse Unterschied zu London) und München ist wuuuunderschön im Sommer. Hotels in der Innenstadt sind total überteuert, aber komfortabel wenn man es sich dann halt doch leisten kann, bzw. die Firma. Ich war schon begeistert.
Aber noch eine Erkenntnis: Ich kann erst ab der zweiten Nacht gut in einem fremden Bett schlafen. Schon etwas unpraktisch sag ich mal. Achja. Und 5 Stunden mit dem Zug rückwarts fahren, immerhin auch richtig schnell im ICE treibt selbst mir die Galle hoch. Genial fand ich in diesem Zusammenhang ja auch den letzten einstündigen Abschnitt. Hatte einen Fensterplatz im Abteil gebucht und das war auch der einizige reservierte Platz in diesem Abteil. Und was ist? Rückwärts.. Also das machen die doch mit Absicht! Zu Hause wars natürlich wieder toll. Ich wurde von hinten bis vorne bedient, meine Mutter hat sich ein Bein für mich ausgerissen und natürlich viel zu viel und unnötiges Zeug zum mitnehmen für mich besorgt. Musste ein paar Sachen da lassen, wasserfeste Schuhe und warme Sachen gingen vor. Der Herbst kommt... auf jeden Fall bevor ich das nächste Mal nach Hause fahre.
Mein Timing war natürlich perfekt: Ich konnte auf das Heimatfest in Jessen gehen. Ich weiß noch, wie dass das Highlight der Sommerferien war und ich vorher meine Großeltern angeschnorrt habe und in kürzester Zeit etwa 10.000Kalorien zu mir genommen habe, nur Nieten bei der Tombola gezogen habe und massig Kuscheltiere mit nach Hause geschleppt habe. Ungelogen: Auf unserem Dachboden befinden sich Tüten voller Kuscheltiere die einzig und allein von Heimat- und Dorffesten sind. Vor allem beim schießen und beim Greifer war ich recht erfolgreich. Jaja.. Ich seh schon wieder ein paar Experten lachen wegen dem schießen. Aber ich war wirklich gut! Hatte mal letztes Jahr ausprobiert ob ichs noch kann und hab immer noch 9 von 10 Sternen getroffen. Die Übung machts – auf den Dorffesten gabs meist nur 2 Wagen. Einer mit Losen und einer mit Schießen.Wie auch immer. Ich hatte auf jeden Fall einen netten Abend, allein schon weil Doreen mich begleitet hat. Auch wenn sies nicht gern hört: Sie ist eine meiner ältesten Freundinnen. Ich kenne sie seit der Grundschule (obwohl wir beide unsicher sind, ob wir uns nicht sogar noch vorher kannten) und damit ist sie die Einzige die es so lange mit mir ausgehalten hat. Was unglaublich ist, da ich zwischendurch unerträglich und nen ziemlicher kotzbrocken war. .
Ich schweife ab. Noch kurz zu meinem Sonntag: Ich bin etwas eher Richtung Berlin abgedüst um noch den Nachmittag mit meiner Clique abzuhängen bevor ich wieder fliegen musste. Ohne mich selbst zu sehr zu loben: Es war ne geniale Idee. Ich hatte nicht nur einen Kofferträger (danke Tobse), sondern auch ein 5-Mann-Abschiedskommitee, einen winzigen überteuerten Cocktail und jede Menge Spaß. Leider lief ab da nicht mehr alles so glatt. Nachdem meine Liebsten sich ja eh schon alle Mühe gegeben hatten mich total aus dem Konzept zu bringen, hat der Rückflug tatsächlich nicht so toll funktioniert. Nach Sprüchen wie: Ist ja schon lange keiner mehr abgestürzt, wir sind eh zu spät am Flughafen... war es eigentlich logisch als der Pilot sagte, dass etwas mit dem Laufwerk nicht stimmt und überprüft werden muss.
Also wieder weg vom Rollfeld, 20 Minuten dumm rumstehen um dann aufgefordert zu werden das Flugzeug wieder zu verlassen, da Tests gemacht werden müssen und das mit Passagieren an Bord zu gefährlich ist. Aha. Sehr beruhigend. Immerhin durften wir nach einer Stunde wieder ins Flugzeug. Nicht so lustig fand ich den Hinweis meines Banknachbars, das wir in Reihe 13 saßen. Noch mal: Aha.Tja, gelandet bin ich offensichtlich in London. Aber nun war es halt auch schon 23Uhr vor Ort. Das ist insofern ein Problem, da die U-Bahnen nicht die ganze Nacht durchfahren. Also bin ich losgeflitzt und hab tatsächlich die allerletzte Bahn erwischt. Die fährt mich aber nicht bis vor die Tür, sondern ich hätte eigentlich noch mal umsteigen müssen.
Auf dem Weg wurde dann aber auch mitgeteilt, dass schon alle Stationen zu sind. Also bin ich halt so weit gefahren wie ich konnte (was auch schon eine Stunde gedauert hat) und dann ab zum Geldautomaten und ins Taxi. Laut meiner inneren Uhr war es ja auch immerhin schon um halb zwei. Taxis sind gar nciht so übel. Natürlich total überteuert, aber bequem und sehr geräumig. Da hat der Koffer mehr als bequem reingepasst.
Aber ich habs ja. Bei der Gelegenheit noch eine lustige Beobachtung: Wenn die Stationen schließen gehts an den Stationen noch mal richtig ab. Da wimmelt es von Arbeitern in roten Westen die alles aufräumen oder Reperaturarbeiten durchführen. Die Ärmsten, was für Arbeitszeiten!Tja. Das Ende vom Lied: Halb zwei war ich endlich im Bett. Also schon halb drei für meine innere Uhr! (Hatte ich erwähnt, dass ich die ganze Woche schlecht geschlafen und am Wochenende gut beschäftigt war?) Bin wie immer kurz nach sieben aufgestanden und zur Arbeit gewankt. War total groggy und hab meine ganze Energie investiert um nicht meinen Kopf auf die Tastatur krachen zu lassen. ...

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